Änderungen im Umweltbonus zum 01.01.2023

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Einigung der Bundesregierung über die Förderung von Elektroautos: Zum 01. Januar 2023 sollen Käufer von Elektroautos weniger Zuschüsse vom Staat bekommen – eine Bezuschussung beim Kauf von Hybridfahrzeugen wird voraussichtlich gänzlich abgeschafft. 

Da Elektroautos in ihrer Anschaffung vergleichsweise teuer sind, gibt es seit Juli 2016 über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die E-Auto Prämie. Nun hat sich die Bundesregierung auf neue Subventionsregeln beim Kauf von Elektroautos geeinigt: Demnach wird es ab dem 01. Januar 2023 neue Regeln zur Bezuschussung und Förderung von Elektroautos geben. Für Autos unter 40.000 Euro sinkt der Bundesanteil von 6.000 Euro auf 4.500 Euro. Für teurere Elektroautos soll es statt 5.000 Euro nur noch 3.000 Euro Zuschuss geben. Für Elektroautos von mehr als 65.000 Euro gibt es weiterhin keine staatliche Förderung. Bei den Preisen handelt es sich jeweils um die Nettolistenpreise der Fahrzeuge.

Laut Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, sei die Elektromobilität in den Massenmarkt übergegangen, daher ist eine Bezuschussung für Elektrofahrzeuge seitens des Staates künftig nicht mehr notwendig.  

Man habe sich dennoch dazu entscheiden, die Förderung für reine Elektroautos beizubehalten, um deren Verbreitung zu fördern und um für mehr Klimaschutz im Verkehr zu sorgen. Für die Förderung reiner E-Autos stünden insgesamt 3,4 Milliarden Euro zur Verfügung, die im Klima- und Transformationsfonds des Bundes bereitgestellt werden. Die zur Verfügung stehenden Mittel für den Umweltbonus sollen aber zukünftig zielgerichteter eingesetzt werden: "Wenn die Mittel ausgeschöpft sind, endet die Förderung mit dem Umweltbonus", so das Ministerium. 

Für Hybridfahrzeuge hingegen soll die Förderung voraussichtlich zum Ende des laufenden Jahres gänzlich abgeschafft werden.

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