Mit dem Auto verreisen - und das Fahrrad soll mit

Deutschland ist weiterhin das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Ob an die See oder in die Berge – unsere Heimat bietet so viele wundervolle Orte für Kurzurlaube oder längere Aufenthalte. Um Sehenswürdigkeiten zu erkunden und dabei im höchsten Maß flexibel zu bleiben, ist das Auto dabei das meistgewählte Transportmittel.

Aber nicht allein: Viele Menschen möchten auch ihre Fahrräder im Urlaub dabei haben, um aktiv die Zeit zu gestalten. Um einen sicheren und komfortablen Transport zu garantieren, haben die Autohersteller in ihren Zubehör-Linien einige sehr interessante Produkte aufgeführt, die Ihnen in den Glinicke-Autohäusern gerne präsentiert und erklärt werden.

Grundsätzlich eignen sich für den Transport am besten spezielle Dach- oder Heckträger. Für einen Heckträger benötigt das Auto eine Anhängerkupplung. Auf dem Kugelkopf wird der Träger befestigt. Wichtig: Eine Folgekennzeichen muss  angebracht werden und  auch eine Beleuchtungsanlage ist Pflicht. Die Traglast des Trägers und die Stützlast der Anhängerkupplung dürfen dabei nicht überschritten werden – vor allem beim Transport schwerer Pedelecs ist dies leicht der Fall. Wichtig: Die Räder dürfen seitlich höchstens 40 Zentimeter über die Schlussleuchte hinausragen, maximal darf das mit Rädern beladene Auto 2,55 Meter breit sein.

Sollen die Räder ihren Platz auf dem Dach finden, ist eine Dachreling oder ein vom Hersteller empfohlenes Trägersystem Voraussetzung. Rahmen und Räder müssen mit dem Träger verschraubt bzw. verzurrt werden.

Ganz wichtig: Anbauteile wie Luftpumpe, Akku oder Transportkörbe entfernen und Geschwindigkeit dem Transport anpassen. Denn Luftwiderstand und Gewicht ändern das Fahr- und Bremsverhalten ihres Autos. Es empfiehlt sich, die Höchstgeschwindigkeit von 120km/h beim Fahrradtransport nicht zu überschreiten und regelmäßig den festen Sitz der Räder auf ihren Trägersystemen zu prüfen.

Heckträger sind übrigens bequemer zu beladen als Dachträger – und auch eine böse Überraschung beim Einfahren in niedrige Tiefgaragen bleibt aus. Denn das ist schon vielen passiert: Sie haben schlichtweg vergessen, was sie da auf ihrem Autodach transportieren.