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Škoda Elroq
CO₂-Emissionen in g/km: 0 (kombiniert); Stromverbrauch in kWh/100 km: 16,2 (gewichtet, kombiniert); CO₂-Klasse: A
- zweites Elektro-Modell von Škoda
- neue Designsprache "Modern Solid"
- nachhaltige Materialien
- vier Modellvarianten
Eigenschaften:
Škoda Elroq Exterieur
„Modern Solid“: Das ist Škodas neue Designsprache, die die Tschechen mit dem Elroq erstmals bei einem Serienfahrzeug zu Wort kommen lassen. Sie äußert sich in erster Linie an dem gradlinigen Markenschriftzug, der statt des gefiederten Pfeils nun in der Farbe Unique Dark Chrome (UDC) Motorhaube und Heck ziert. Auch neu: das Tech-Deck-Face. Es ersetzt den traditionellen Kühlergrill und schafft eine Verbindung zwischen den oberen Lichteinheiten. Zudem verdeckt das neue Design-Modul die Sensoren für die Fahrassistenten an der Front.
Die Scheinwerfer sind im Škoda Elroq zweigeteilt: Oben sitzt das LED-Tagfahrlicht, weiter unten, versteckt in der Frontschürze, befinden sich die Hauptscheinwerfer. Am Heck setzt Škoda auf Rückleuchten mit animierten Blinkern und bleibt seiner Linie treu, sodass direkt klar ist, aus welchem Haus der Elroq stammt. Zehn Farben stehen für das neue SUV zur Verfügung – sieben davon mit Aufpreis.
Ansonsten kommt der kleinere Bruder des Enyaq als kompaktes Elektro-SUV daher, das modern und nicht zu bullig wirkt. Für einige Modellversionen besteht die Möglichkeit, das Sportline-Paket hinzuzubuchen. Dann fährt der Elektro-SUV auf 20-Zoll-Leichtmetallrädern und einem Sportfahrwerk, das vorne 15, hinten zehn Zentimeter tiefergelegt ist.
Škoda Elroq Interieur
Auch im Innenraum des Škoda Elroq ist „Modern Solid“ präsent. Hier stehen Schlichtheit, Geräumigkeit und klare Linien im Fokus. Blickfang ist der 13 Zoll große Touchscreen zur Bedienung der Klimaanlage und des Infotainmentsystems, das Apple CarPlay, Android Auto und die Online-Dienste von Škoda Connect unterstützt. Zum digitalen Cockpit gehören ein fünf Zoll großer Display hinter dem Lenkrad sowie ein Augmented Reality Head-up-Display. Anstelle von Touch-Oberflächen zum Beispiel für die Wahl der Fahrmodi setzen die Tschechen weiterhin auf klassische Tasten – auch am Lenkrad, welches wieder der elegante Škoda-Schriftzug ziert.
In der minimalistischen Mittelkonsole befinden sich Ablagefächer und der Gangwahlhebel. Der Innenraum ist in zwei Designvarianten wählbar: „Selection Loft“ und „Lodge“ – bei beiden spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle. Bei „Selection Loft“ wurde mit anthrazitgrauen Sitzbezügen aus Kunstleder und RecyTitan-Gewebe gearbeitet, das zu 79 Prozent aus recyceltem PET und zu sechs Prozent aus Fasern recycelter Kleidung besteht. „Lodge“ besticht im Elroq mit grauem Kunstleder und TechnoFil-Material, das sich aus recycelter Econyl-Faser (75 Prozent) und Polyester (25 Prozent) zusammensetzt.
Modelle und Motoren des Škoda Elroq
Zum Start der Modellreihe bietet Škoda sein Elektro-SUV in vier Varianten an:
- Elroq 50: Die Basis-Version ist mit dem ID.3 von Volkswagen vergleichbar. Hier ist die kleinste Batterie (52 kWh; Verbrauch: 16,2 kWh/100 km) verbaut. Er kommt mit 125-kW-Antrieb, einer Reichweite von 375 Kilometern und einer Ladeleistung von 145 kW daher – innerhalb von 25 Minuten soll an einer DC-Station von zehn auf 80 Prozent aufgeladen werden können.
- Elroq 60: Hier ist die aus dem ID.3 bekannte Batterie mit einer Nettoleistung von 59 kWh (brutto 63 kWh; 17,3 kWh/100 km) verbaut. Im Heck sitzt ein 150 kW starker Motor. Die Reichweite ist mit 427 Kilometern angegeben, die Ladeleistung mit 165 kW, die es ermöglichen soll, in 24 Minuten von zehn auf 80 Prozent zu laden.
- Elroq 85: Die Topversion. Er ist mit einer 77-kWh-Batterie ausgestattet (16,6 kWh/100 km) und von einer 210 kW starken Maschine im Heck angetrieben. 560 Kilometer Reichweite sollen möglich sein.
- Elroq 85x: Er verfügt über Allradantrieb und einen zusätzlichen 220-kW-Motor, der an der Vorderachse sitzt (16,2 kWh/100 km). Hier gibt Škoda eine Reichweite von 539 Kilometern an.
Škoda Elroq RS
Seinem zweiten Elektro-Modell haucht der Hersteller aus Tschechien nun etwas mehr Sportlichkeit ein: Der Škoda Elroq RS steht in den Startlöchern. Am 3. April 2025 auf Youtube präsentiert, feiert die sportliche Variante des Kompakt-SUVs auf der Mailänder Designwoche Publikumspremiere.
Nachdem der Elroq 85 bisher die stärkste Version des SUVs der Tschechen war, legt Škoda beim RS noch einen drauf. Angetrieben von zwei Elektro-Motoren, bringt er 250 kW (340 PS) auf die Straße. Die werden allein von der Hinterachse aus geleistet – der 80 kW (109 PS) starke Frontmotor wird nur bei Bedarf zugeschaltet.
Die Progressivlenkung ist beim Škoda Elroq RS serienmäßig am Start, das adaptive Fahrwerk DCC gibt’s optional. Das verbaute Sportfahrwerk ist aber generell vorne um 15 Millimeter und hinten um 20 Millimeter tiefergelegt. Da kommen die bis zu 21 Zoll großen, exklusiv für den RS verfügbaren LM-Räder besonders gut zur Geltung.
Der leistungsstärkste Motor der Elroq-Reihe geht bei dem RS mit der leistungsstärksten Batterie einher. Diese verfügt über eine Bruttokapazität von 84 kWh. Damit soll eine Reichweite von bis zu 560 Kilometern möglich sein. Geladen wird an DC-Ladesäulen mit maximal 185 kW, an AC-Stationen mit 11 kW.
Škoda präsentiert den Elroq RS in „Mamba Grün“, der leuchtenden Farbe, die bereits vom Enyag RS bekannt und eine exklusiv für die RS-Modelle vorgesehen ist. Ebenfalls charakteristisch für Škoda RS: Die schwarzen Designelemente, die zum Beispiel an den Spiegelkappen zu finden sind. Natürlich ist auch der Škoda Elroq RS mit dem neuen Tech-Deck-Face ausgestattet. An der Front fallen zudem die provokanten Lufteinlässe sofort auf. Im Innenraum zieren RS-Logos Lenkrad und Kopfstützen. Matrix-LED-Scheinwerfer, LED-Rücklichter mit dynamischem Blinker und spezielle Stoßfänger gehören ebenfalls zum Exterior des Škoda Elroq RS.
Der Innenraum ist vorwiegend in Schwarz gehalten, limettengrüne Kontrastnähte setzen einen Farbtupfer. Mittelpunkt des Cockpits bildet das digitale Cockpit mit einem 5 Zoll großen Display hinter dem Lenkrad und einem 13 Zoll großen Infotainmentsystem in RS-spezifischem Look. Ein Augmented Reality Head-up-Display rundet den volldigitalen Fahrerraum ab.
Was den Preis des Škoda Elroq RS angeht, da hält sich der Hersteller aus Tschechien noch bedeckt. In Anbetracht dessen, dass der Elroq 85 48.400 Euro kostet – und der RS ja noch etwas mehr zu bieten hat – wird das sportliche SUV ziemlich wahrscheinlich die 50.000-Euro-Marke knacken. (Stromverbrauch: 17,2 kWh/100 km)
Sicherheits- und Assistenzsysteme im Škoda Elroq
Zur serienmäßigen Ausstattung des Škoda Elroq gehören unter anderem ein Berganfahrassistent und Spurhalteassistent, eine Multikollisionsbremse, eine Reifendrucküberwachung und eine automatische Warnblinkanlage bei starker Bremsung. Wahlweise sind weitere Systeme konfigurierbar, zum Beispiel der Trained Park Assist, mit dem sich das SUV automatisch in erlernte Parklücken manövriert.
Abmessungen und Ladevolumen des Škoda Elroq
17 Zentimeter kürzer als der Enyag, nämlich 4,49 Meter lang, ist der Škoda Elroq. Bei einer Breite von 1,88 Metern misst das SUV 1,63 Meter in der Höhe – sein Radstand beträgt 2,77 Meter. Im Kofferraum ist Platz für Gepäck mit einem Volumen von 470 Litern. Bei umgeklappter Rücksitzbank steigt der Stauraum auf 1580 Liter, der Innenraum bietet zudem eine Kapazität von 48 Litern. Wer mehr befördern möchte, für den ist auch eine Anhängerkupplung verfügbar.
Schwachstellen und Probleme des Škoda Elroq
Typische Probleme oder Schwachstellen, die sich häufen, gibt es laut Berichten von Fahrerinnen und Fahrern beim Škoda Elroq offenbar nicht.