Assistiertes Fahren
Das assistierte Fahren bildet Stufe 1 von 5 zum autonomen Fahren – darunter liegen auf Stufe 0 nur die Selbstfahrer ohne Unterstützung von Assistenzsystemen. Auch beim assistierten Fahren liegt die Kontrolle über das Auto komplett bei der Person hinterm Steuer. Allerdings unterstützen einzelne Assistenzsysteme während der Fahrt, um Entlastung zu bieten und die Sicherheit zu erhöhen.
Standard-Assistenzsysteme
Bereits in Stufe 1 gibt es einige Assistenzsysteme, die für mehr Komfort und Sicherheit im Auto sorgen. Darunter:
- der adaptive Tempomat (Adaptive Cruise Control, kurz ACC). Er passt die Geschwindigkeit automatisch an den vorausfahrenden Verkehr an und wird auch als automatische Distanzregelung bezeichnet.
- der Spurhalteassistent, auch Lane Assist genannt. Er warnt den Fahrer bei unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur oder führt sogar kleine Lenkeingriffe aus, um diese zu halten.
- der Notbremsassistent: Er schaut voraus und schützt vor Gefahren wie Auffahrunfällen, indem er den Bremsdruck erhöht oder sogar eine Notbremsung einleitet – meist begleitet von akustischen Signalen.
Herausforderungen und Risiken
Der Komfort, den Assistenzsysteme bieten, lädt dazu ein, ihnen blind zu vertrauen und die Kontrolle über das Fahrzeug abzugeben. Das kann allerdings fatale Folgen haben, denn: Die Systeme erkennen oder deuten nicht jede Situation korrekt, außerdem können Störungen oder Defekte auftreten, die ihre Funktionsweise beeinträchtigen. Demnach erfordert auch assistiertes Fahren höchste Aufmerksamkeit von Fahrerin oder Fahrer.
Synonyme: Level 1, Stufe 1