Wenn Sie im Autohaus die Ausstellungsfahrzeuge besichtigen, oder mit Ihrem Wunschmodell eine Probefahrt unternehmen möchten, handelt es sich bei diesen Autos in der Regel um Vorführwagen. Was Sie darüber wissen sollten, erfahren Sie hier. Interessieren Sie sich für einen Vorführwagen? Dann werden Sie hier fündig: glinicke.de/fahrzeugsuche/vorfuehrwagen/
Was ist der Unterschied zwischen Vorführwagen und Jahreswagen?
Da Vorführwagen, zur Ausstellung oder für Probefahrten genutzt, den Kunden überzeugen sollen, sind sie meist top ausgestattet. Zudem verfügen sie über eine geringe Laufleistung und sind meist sofort verfügbar. Vorführwagen wurden lediglich auf den Händler zugelassen und sind in der Regel 6 bis 12 Monate alt.
Jahreswagen sind ebenfalls maximal 12 Monate alt (Datum der Erstzulassung) und haben nur einen Vorbesitzer. Sie werden häufig von Betriebsangehörigen gefahren, ihre Laufleistung beträgt üblicherweise zwischen 5.000 und 20.000 Kilometern.
Der Hauptunterschied zwischen Vorführwagen und Jahreswagen liegt also in der Nutzung: Vorführwagen dienen der Ausstellung und für Probefahrten, haben deshalb häufig wechselnde Fahrer und legen viele Kurzstrecken zurück. Jahreswagen werden von Betriebsangehörigen gefahren – wie der reale Gebrauch aussieht, ist individuell.
Welche Vorteile hat ein Vorführwagen?
Vorführwagen haben einige Vorteile – ein Überblick:
- Premium-Ausstattung – Weil sie dem kaufinteressierten Kunden präsentiert werden, sind Vorführwagen meist bestens ausgestattet.
- Sofortige Verfügbarkeit – Da Vorführer ja bereits beim Autohändler stehen, sind sie häufig kurzfristig verfügbar.
- Geringe Laufleistung – Kilometer haben Vorführwagen in der Regel nur bei Probefahren zurückgelegt.
- Günstiger Preis – Vorführwagen sind in der Regel bis zu 30 Prozent günstiger als Neuwagen.
Welche Nachteile hat ein Vorführwagen?
Neben den zahlreichen Vorteilen haben Vorführer auch einige Nachteile – ein Überblick:
- Vorkonfiguriert – Da Vorführwagen vor Ort sind, und nicht bestellt werden, gibt es wenig Platz für individuelle Wünsche.
- Kürzere Garantie – Die Herstellergarantie startet mit der Erstzulassung. Da Vorführwagen bereits einige Monate zugelassen sind, verringert sich ihre Garantie um diesen Zeitraum.
- Viele verschiedene Fahrer – Weil Vorführwagen oft für Probefahrten genutzt werden, haben sie wechselnde Fahrer. Der Käufer hat keine Einsicht, welche und wie viele.
- Kurzstrecken – Durch viele Kurzstreckenfahrten ist das Fahrzeug möglicherweise nicht vernünftig eingefahren worden, sodass sich die einzelnen Fahrzeugkomponenten nicht perfekt aufeinander einspielen konnten.
- Gebrauchsspuren – Es ist möglich, dass Vorführer kleine Kratzer oder andere Gebrauchsspuren aufweisen.
Wie viele Kilometer darf ein Vorführwagen haben?
Vorführwagen können einen Kilometerstand von 1.000 bis 10.000 Kilometern haben, üblich sind zwischen 3.000 und 5.000 Kilometer.
Wie viel günstiger sind Vorführwagen?
Für Vorführwagen gibt es üblicherweise einen Preisnachlass von bis zu 30 Prozent.
Kann man einen Vorführwagen leasen?
Ja, auch Vorführwagen können geleast werden.
Vorführwagen mit Leasing-Beispiel finden Sie hier.
Ist ein Vorführwagen ein Neuwagen?
Aus rechtlicher Sicht sind Vorführwagen keine Neuwagen. Es handelt sich um neuwertige Gebrauchtwagen.