Alfa Romeo - Die Geschichte der italienischen Flitzer


Wissenswertes

Italienische Autos sind bekannt für ihre Leistung und ihr Design. Seit 1910 können wir uns über die roten Sportflitzer von Alfa Romeo freuen. 2010 fand das 100 jährige Jubiläum der italienischen Sportwagenschmiede in Mailand statt.

 

Die Anfänge

Am 24. Juni 1910 erblickte Alfa (kurz für Anonyme Lombardi Fabbrica Automobile) das Licht der Welt. 1915, in der Zeit des ersten Weltkrieges, war die Firma gezwungen auf die Produktion von Rüstungsgütern umzusteigen. Dies warf Alfa in eine Krise, die nur bewältigt werden konnte indem es von der Banca Italiana di Skonto (BIS) aufgelöst wurde, trotz der hochmodernen Technik, die in ihren Fahrzeuge und Werken verwendet wurden. Diese Technik rief kurz darauf Nicola Romeo, ein Unternehmer aus Neapel, auf den Plan. Dieser übernahm 1915 das Unternehmen wieder von der BIS. 1918 wurde dann offiziell die Societa Anonym Italiana Nicola Romeo & C oder auch Alfa Romeo gegründet.

 

Der Alfa im Rennsport

Das erste Fahrzeug mit dem Markennamen Alfa Romeo war der 1919 produzierte 20-30 ES. Im Rennsport war Alfa damals auch aktiv. Ihren ersten Sieg feierten sie 1923 bei der Targa Florio, Hier wurde ebenfalls das Quadrifoglio Emblem geboren, welches bis heute für die leistungsstarken Modellvarianten verwendet wird. Im selben Jahr wurde der Alfa Romeo Gran Premio Timo P2 entworfen und gebaut. Mit diesem Fahrzeug fuhr Alfa 1924 beim Grand Prix in Lyon ihre erste Weltmeisterschaft ein und begründete den kommenden Ruhm ihrer Marke. In den 1930er Jahren baute Alfa diesen Ruhm weiter aus. Mit dem Fazio Nuvolari, dem 6C und 8C und dem Gran Prix Einsitzer erzielten sie viele weitere Siege auf den wichtigsten Rennstrecken Europas. 
Auch wenn Alfa im Rennsport Preis nach Preis nachhause brachte, sanken die Absatzzahlen und die Produktion. Um dem entgegen zu wirken verstaatlichte man Alfa Romeo. Zudem wuchs erneut die Produktion von Rüstungsprodukten wie Transporter und Flugzeugmotoren, da die Angst vor dem zweiten Weltkrieg weiter zunahm. Trotzdem entwickelte ein Team von Ingenieur Orazio Satz Puliga ein preiswertes und rationales Fahrzeug. Der 1900. Dieser wurde 1950 somit das erste Serienfahrzeug von Alfa Romeo. Alfa nahm in diesem Jahr außerdem an der ersten Formel 1 Weltmeisterschaft teil. 
1955 erblickte die Giulietta das Licht der Welt. Der sportliche Kleinwagen ist noch heute in der Produktpalette von Alfa Romeo vorhanden. 1962 folgte direkt der zweite noch heute in Serie produzierte Alfa: die Alfa Romeo Giulia. Am 6. November 1986 wurde Alfa abermals Verkauft, dieses Mal an den Automobilhersteller Fiat. Zwischen 1997 und 2000 kamen der 156 und der 147 auf den Markt. Mit diesen Fahrzeugen gewann Alfa jeweils den Titel Auto des Jahres. 2008 veröffentlichte Alfa seinen ersten Super-Sportwagen Alfa Romeo 8C. Mit nur 1000 Exemplaren ist er eine wirkliche Rarität. 2018 kehrte Alfa Romeo in die Formel 1 zurück und schließt damit den Kreis in seiner Geschichte. 

 

Alfa bei Glinicke

Bei Glinicke ist Alfa ebenfalls seit 2018 vertreten. Zu finden sind die Häuser in Kassel und Göttingen. Der Standort in Göttingen ist im Jahr 2020 neu eröffnet worden. Zusammen mit Jeep bilden sie die Sport- und Geländewagen. Der amerikanische Jeep steht als Marke für Geländefahrzeuge mit viel Power. Daher kommt es das im Sprachgebrauch oft anstatt Geländefahrzeug „Jeep“ gesagt wird. Den Kontrast bildet hier Alfa Romeo. Die Alfas sind, anders als der Jeep, schnelle italienische Sportwagen, die zwar im Gelände auf der Strecke bleiben, auf den Straßen aber definitiv ihre italienischen Gene unter Beweis stellen.