Audi in der Formel 1 Innovative Performance für die Rennstrecke
Es ist der härteste Motorsport-Wettbewerb der Welt – und Audi ist mit eigenem Werksteam und eigenem Rennwagen Teil davon. Seit der Saison 2026 tritt der Automobilhersteller aus Ingolstadt bei der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft an. Und das Ziel ist klar definiert: Spätestens ab 2030 will Audi um WM-Titel mitfahren.
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Das Auto, die Fahrer und mehr Schnellzugriff
Mit welchem Auto Audi an den Start geht (zum R26), welche Technologie dahintersteckt, wer am Steuer sitzt (zum Team) und wie Sie als Glinicke Kunde selbst Motorsport-Feeling erleben können: All das erfahren Sie hier.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Audi Formel 1 – FAQ
„Unser Einstieg in die Formel 1 ist Teil von etwas Größerem. Es ist der nächste Schritt in der Neuaufstellung des Unternehmens mit dem Ziel, unsere Position im globalen Wettbewerb zu stärken“, sagt Audi CEO Gernot Döllner. Das Unternehmen wolle sich in Sachen Performance neu orientieren, mit dem Ergebnis, einen „schlankeren, schnelleren und innovativeren Audi“ auf die Straße zu bringen. Weitere Gründe für den Formel-1-Einstieg:
- Lange Motorsport-Tradition bei Audi fortführen
- Finanzielle Nachhaltigkeit durch Kostendeckelung erreichen
- Globale Reichweite des Wettbewerbs für größere Markensichtbarkeit nutzen
- Neue Zielgruppen erreichen, vor allem in Schlüsselmärkten USA, Europa und China
Nein, in der Formel 1 war Audi noch nie vertreten. In der Vergangenheit waren die Ingolstädter aber in Rennserien wie der DTM, Le Mans und der Dakar-Rallye sehr erfolgreich.
Für das Audi Revolut F1 Team fahren der deutsche Routinier Nico Hülkenberg und der brasilianische Nachwuchspilot Gabriel Bortoleto.
Audi R26 Das Auto
Um in der Formel 1 antreten zu dürfen, muss jedes Team einen eigenen Rennwagen entwickeln. Audis erstes Formel-1-Auto ist der R26. Das „R“ steht für Rennsport und hat in Audis Motorsport-Historie eine lange Tradition. Die „26“ steht für das Modelljahr 2026. Technische Daten des Audi R26:
- 770 Kilogramm schweres Monocoque aus Carbonfaser
- 5,4 Meter lang, 1,9 Meter breit, 3,4 Meter Radstand
- 1,6 Liter V6 Turbo-Hybridmotor (fast 50:50-Leistungssplit zwischen Verbrennungs- und Elektro-Motor)
- rund 1.000 PS Systemleistung
- Lithium-Ionen-Batterie
- halbautomatisches 8-Gang-Getriebe mit Schaltwippen
- Hinterradantrieb
- Pirelli-Reifen
- Doppelquerlenker-Aufhängung vorne und hinten
- geringer Luftwiderstand und aktive Aerodynamik (verstellbare Front- und Heckflügel)
Die Rennwagen von Audi werden in der F1-Factory in Hinwil (Schweiz) entwickelt. Die Antriebseinheit (Power Unit) wird bei Audi Formula Racing (AFR) in Neuburg an der Donau entwickelt.
Nachhaltig und effizient Die Technologie
Die Audi F1 Power Unit (AFR 26 hybrid) besteht aus einem V6-Verbrennungsmotor (ICE) mit 1,6 Liter Hubraum und Turboaufladung, einem Energie-Rückgewinnungs-System (ERS) inklusive Energiespeicher (ES) und elektrischer Motor-Generator-Einheit (MGU-K) sowie einer elektronischen Steuereinheit (CU-K). Der Antrieb wird mit sogenannten Advanced Sustainable Fuels betrieben.
Advanced Sustainable Fuels (auf Deutsch: fortgeschrittene nachhaltige Kraftstoffe) sind nicht-fossile Brennstoffe, die aus nachhaltigen Rohstoffen oder synthetisch hergestellt werden, um den CO2-Ausstoß zu senken und so die Umwelt zu schützen. E-Fuels und Klimabenzin 95 gehören zu den Advanced Sustainable Fuels.
Die nachhaltigen Kraftstoffe sind zusammen mit dem hohen Anteil elektrischer Leistung beim Antrieb der Rennwagen Teil des neuen Regelwerks der FIA (Federation Internationale d l’Automobile) zur Formel-1-Saison 2026. „Dank eines offenen Wettbewerbs dient die Formel 1 als Technologietreiber sowohl für die Elektromobilität als auch für nachhaltige E-Fuels. Ihre globale Reichweite, das finanzielle Reglement mit einer Kostendeckelung und ihr Schwerpunkt auf nachhaltige Technologie schaffen attraktive Rahmenbedingungen“, heißt es dazu von Audi.
Audi Revolut F1 Die Fahrer und das Team
Das Audi Revolut F1 Team setzt auf eine Kombination aus Erfahrung und Jugend.
Nico Hülkenberg Der Erfahrene
- 19. August 1987 in Emmerich geboren
- Spitzname „Hulk“
- Karrierestart im Alter von 9 Jahren im Kartsport (1997)
- erster Formel-1-Start: Großer Preis von Bahrain 2010erstes Podium: 3. Platz beim Großen Preis von Großbritannien 2025
- mehr als 250-Grand-Prix-Rennen
- Erfolge außerhalb der Formel 1: deutscher Kartmeister (2003), Meister Formel BMW (2005), Formel-3-Euroserie (2008) und GP2-Serie (2009), Sieg bei 24 Stunden von Le Mans (2015)
Gabriel Bortoleto Das Nachwuchstalent
- 14. Oktober 2004 in São Paulo (Brasilien) geboren
- Idol: Ayrton Senna (brasilianischer Rennfahrer, dreifacher Formel-1-Weltmeister, tödlicher Unfall beim Großen Preis von San Marino 1994)
- Karrierestart im Alter von 8 Jahren im Kartsport (2012)
- Formel-3-Weltmeister (2023)
- Formel-2-Weltmeister (2024)
- erste Formel-1-Saison 2025, Debüt beim Großen Preis von Australien
Langjährige Erfahrung Die Menschen dahinter
Für den Formel-1-Einstieg hat Audi ein erfahrenes Team übernommen: den Schweizer Automobilrennstall Sauber Motorsport. Sauber startete von 1993 bis 2005 und zwischen 2010 und 2025 in der Formel 1 und bringt somit einen rund 30-jährigen Erfahrungsschatz mit. Durch ein Technologiezentrum in Bicester (England) hat das Audi Revolut F1 Team Zugang zum „weltweit größten Pool an Motorsport-Know-how und -Talenten“, so Audi. Zum Team gehören unter anderen:
- Mattia Binotto – Head of Audi F1 Project und Team Principal
- James Key – Technischer Direktor
- Stefan Dreyer – Chief Technology Officer (CTO) von AFR und Sprecher der AFR-Geschäftsführung
- Christian Foyer – Chief Operating Officer (COO) von AFR
Rennsport-Feeling bei Glinicke
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Audi RS 5 Abseits der Rennstrecke
Die Hybrid-Technologie, der Effizienz-Fokus und die Rennsport-DNA: All das haben Audis Formel-1-Auto, der R26, und der neue Audi RS 5 gemeinsam. Laut Audi fließt auch das Know-how aus der Entwicklung der Formel-1-Power-Unit in die der RS-Modelle. Wenn Sie also Audi Motorsport-Feeling abseits der Rennstrecke erleben möchten, dann ist der RS 5 genau das Richtige für Sie.
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