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Audi Q9 kennenlernen Audi StandorteAudi Q9
CO₂-Emissionen in g/km: 209 (kombiniert); Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 8,0 (kombiniert); CO₂-Klasse: G
Der Audi Q9 führt die SUV-Baureihe der Marke erstmals als echtes Full-Size-Modell an. Mit ihm vergibt der Hersteller aus Ingolstadt erstmals die Ziffer 9 an ein SUV. Er positioniert sich oberhalb des Audi Q7 und Audi Q8 und ist mit 5,31 Metern Länge, 2,21 Metern Breite, 1,79 Metern Höhe und 3,14 Metern Radstand der größte Audi, den die Marke bislang gebaut hat.
Der Audi Q9 will aber nicht einfach nur groß wirken. Seine eigentliche Stärke zeigt sich dort, wo Größe im Alltag einen konkreten Nutzen bekommt: bei drei Kindersitzen nebeneinander, Erwachsenen in der dritten Reihe, langen Reisen mit mehreren Passagieren und Anhängern bis 3,5 Tonnen.
Zum Marktstart treibt ein 299 PS starker V6-Diesel das große SUV an. Später sollen ein Benziner und ein Plug-in-Hybrid das Angebot ergänzen. Der Einstiegspreis für den Q9 TDI liegt laut Audi bei 108.400 Euro.
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Der Audi Q9 auf einen Blick
- Fahrzeugklasse: Full-Size-SUV
- Länge: 5,31 Meter
- Breite: 2,21 Meter
- Höhe: 1,79 Meter
- Radstand: 3,14 Meter
- Sitzplätze: serienmäßig sieben, optional sechs
- Motor zum Marktstart: 3,0-Liter-V6-Diesel, 220 kW/299 PS, quattro-Allradantrieb
- Anhängelast: bis zu 3.500 Kilogramm
- Einstiegspreis: ab 108.400 Euro
- Markteinführung: November 2026, bestellbar seit Juli 2026
Zu wem passt der Audi Q9?
Der Audi Q9 passt besonders gut zu Menschen mit außergewöhnlich hohem Platzbedarf. Seine Stärken zeigen sich vor allem auf langen Reisen und bei voller Besetzung.
Wir empfehlen den Audi Q9 besonders für:
- große Familien, die regelmäßig sechs oder sieben Sitzplätze brauchen;
- Vielfahrer, die komfortabel und souverän lange Strecken zurücklegen möchten;
- Geschäftsreisende, die im Fond viel Ruhe und Bewegungsfreiheit schätzen;
- Caravan-, Pferde- oder Bootsbesitzer mit schweren Anhängern;
- Kunden, denen der Audi Q7 nicht genügend Platz bietet.
Für enge Innenstädte eignet sich der Q9 dagegen nur eingeschränkt. Seine Kameras und die Allradlenkung erleichtern zwar das Rangieren deutlich, dennoch beansprucht die große Karosserie viel Platz in Parkhäusern und Garagen.
Eigenschaften:
Audi Q9 Exterieur
Der Audi Q9 trägt seine Größe selbstbewusst, aber nicht aggressiv. Seine aufrechte Front verleiht ihm Präsenz und schafft zugleich eine hohe Kabine, was den Passagieren im Innenraum in jeder Sitzreihe zugutekommt. Ein tief positionierter Singleframe prägt die breite Vorderseite. Audi verbindet Grill und Scheinwerfer durch eine dunkle Maske. Dadurch wirkt die Front geschlossen und technisch klar. Optional sind der Singleframe und die Markenringe beleuchtet.
Die gerade Fensterlinie unterstützt das großzügige Raumgefühl im Fond. Gleichzeitig erleichtern große hintere Türen den Zugang zu beiden hinteren Sitzreihen. Der lange Radstand schafft Beinfreiheit.
Je nach Ausstattung rollt der Q9 auf 20 bis 23 Zoll großen Rädern. Zehn Außenfarben sind für das Flaggschiff wählbar: Carraraweiß (Uni, ohne Aufpreis) sowie die aufpreispflichtigen Metallic-Lacke Mythosschwarz, Merapigrau, Gletscherweiß, Waitomoblau, Satellitsilber, Mitternachtsgrün, Alopiasblau, Agavengrün und der Perleffekt-Lack Daytonagrau. Verschiedene Exterieurpakete (schwarz und S line) setzen zudem Akzente.
Lichttechnik
Audi setzt am Heck erstmals gebogene digitale OLED-Leuchten in einem Serienfahrzeug ein. Die Leuchten folgen der Karosserieform und bleiben seitlich besser sichtbar. Ein durchgehendes Leuchtenband verbindet beide Rückleuchten optisch miteinander. Die Audi-Ringe sind hinten serienmäßig beleuchtet. Verschiedene Lichtsignaturen erlauben zudem eine stärkere persönliche Gestaltung.
Die digitalen Matrix-LED-Scheinwerfer können Hinweise direkt auf die Straße projizieren. Sie markieren beispielsweise die Fahrspur in engen Baustellen. Außerdem heben sie Personen am Fahrbahnrand gezielt hervor. Das Lichtsystem kann auch andere Verkehrsteilnehmer warnen. Es reagiert etwa auf geöffnete Türen oder mögliche Gefahrenbereiche. Dadurch unterstützt die Technik nicht nur die Optik, sondern auch die Orientierung.
Audi Q9 Interieur
Serienmäßig besitzt der Audi Q9 sieben elektrisch verstellbare Sitzplätze. Optional ersetzt Audi die durchgehende zweite Reihe durch zwei einzelne Komfortsitze. Damit sinkt die Kapazität auf sechs Personen, während der Fond deutlich luxuriöser wirkt.
Hochwertige Materialien und eine klare horizontale Gestaltung prägen das Cockpit. Audi verzichtet fast vollständig auf physische Bedienelemente, die meisten Funktionen werden per Touch gesteuert.
Hinter dem Lenkrad zeigt ein 12,3 Zoll großes Display wichtige Fahrinformationen. Daneben steuert der Fahrer Navigation, Medien und Fahrzeugeinstellungen über einen 14,5 Zoll großen Touchbildschirm. Ein weiteres 12,3-Zoll-Beifahrerdisplay gehört zur Serienausstattung. Dort kann der Beifahrer Ziele planen, Medien auswählen oder Videos ansehen. Ein spezieller Sichtschutz blendet bewegte Inhalte für den Fahrer aus, sodass dieser nicht abgelenkt wird. Das System basiert auf Android und unterstützt zusätzliche Anwendungen. Audi integriert außerdem einen App-Store, viele Funktionen lassen sich zudem über Sprachbefehle steuern.
Für viel Licht im Innenraum sorgt das große Panorama-Schiebedach (serienmäßig). Seine Glasfläche misst mehr als 1,5 Quadratmeter. In der Topausstattung ist das Panoramaglasdach sogar beleuchtet: in 30 Farben, passend zur Ambientebeleuchtung. Optional regelt eine elektrische Funktion die Transparenz in neun einzelnen Segmenten.
Siebensitzer oder Sechssitzer?
Sie können den Q9 an Ihr persönliches Nutzungsprofil anpassen. Die Siebensitzer-Version maximiert die Flexibilität und eignet sich besonders für Familien. Der Sechssitzer richtet sich stärker an Erwachsene und Geschäftsreisende.
Siebensitzer
- Familien mit drei oder mehr Kindern
- Fahrgemeinschaften
- regelmäßige Nutzung aller drei Sitzreihen
- maximale Flexibilität
Besonderer Vorteil: Auf allen drei Plätzen der zweiten Reihe können Kindersitze befestigt werden. Die äußeren Sitze lassen sich für den Zugang zur dritten Reihe elektrisch nach vorn bewegen, ohne dass montierte Kindersitze entfernt werden müssen.
Sechssitzer
- Geschäftsreisende
- Familien mit zwei Kindern und hohem Komfortanspruch
- regelmäßige Nutzung der zweiten Reihe durch Erwachsene
- Chauffeur- oder Shuttle-Einsätze
Die beiden Einzelsitze erzeugen mehr Privatsphäre und Bewegungsfreiheit, reduzieren aber die maximale Personenzahl.
Modelle und Motoren des Audi Q9
Zum deutschen Marktstart bietet Audi im Q9 ausschließlich einen 3,0-Liter-V6-Diesel an. Der Motor leistet 220 kW/299 PS. Sein maximales Drehmoment erreicht kräftige 630 Newtonmeter. Ergänzt wird er durch ein 48-Volt-Mildhybridsystem. Ein Elektromotor unterstützt den Verbrenner mit bis zu 18 kW/24 PS. Dadurch reagiert der Q9 schneller und nutzt die Bremsenergie (Rekuperation).
TDI quattro 220 kW tiptronic
220 kW/299 PS + 18 kW/24 PS Elektromotor (Mildhybrid)
8-Gang tiptronic
Allradantrieb
Verbrauch und CO2-Emissionen: 8,0 l/100 km; 209 g/km
Übrigens: Im Q9 ist der gleiche Antrieb verbaut wie in seinem kleineren Bruder, dem Audi Q7.
V6-Diesel: Nützlich oder nicht mehr zeitgemäß?
Fahrer mit langen und regelmäßigen Strecken sind mit dem Diesel bestens versorgt. Auch hohe Beladung und schwere Anhänger sprechen für den Q9 TDI. Sein hohes Drehmoment erleichtert kraftvolles Beschleunigen ohne hektische Drehzahlsprünge.
Wir empfehlen den TDI besonders für:
- hohe jährliche Fahrleistungen;
- regelmäßige Autobahnstrecken;
- große Wohnwagen oder schwere Anhänger;
- häufige Reisen mit voller Besetzung;
- Fahrer ohne verlässliche Lademöglichkeit;
- Kunden, die hohe Reichweite ohne lange Ladepausen brauchen.
Wer fast nur kurze Stadtstrecken fährt, sollte den Diesel kritisch prüfen. Solche Strecken nutzen seine technischen Stärken nur selten aus. Hier könnte der angekündigte Plug-in-Hybrid später besser passen (voraussichtlich 2027).
Audi Q9 und Audi Q7 im Vergleich
Der Q7 bleibt für viele Käufer die vernünftigere Wahl. Er braucht weniger Platz und kostet weniger. Zudem genügt sein Raumangebot für viele Familien bereits vollständig.
Der Q9 lohnt sich, wenn Käufer seinen zusätzlichen Platz regelmäßig einsetzen. Das gilt besonders für Erwachsene in Reihe drei. Auch drei Kindersitze oder ein luxuriöser Sechssitzer-Fond sprechen für ihn.
| Kriterium | Audi Q9 | Audi Q7 |
| Maximales Raumangebot | klarer Vorteil | ausreichend für viele Familien |
| Erwachsene in Reihe drei | besser geeignet | eher für gelegentliche Nutzung |
| Drei Kindersitze in Reihe zwei | besonders familienfreundlich | genau prüfen |
| Stadt und Parkhaus | groß und anspruchsvoll | handlicher |
| Langstreckenkomfort | besonders hoch | ebenfalls komfortabel |
| Business-Fond | starke Sechssitzer-Lösung | klassischer aufgebaut |
| Anschaffungskosten | deutlich höher | wirtschaftlicher |
| Regelmäßiger Siebensitzer-Einsatz | besser passend | eher bei gelegentlichem Bedarf |
Unser Fazit: Der Q7 erfüllt den Alltag vieler Familien bereits sehr überzeugend. Der Q9 richtet sich an Käufer, die bewusst mehr Raum und Komfort suchen.
Audi Q9, BMW X7 und Mercedes GLS im Vergleich
BMW X7 und Mercedes GLS bilden die wichtigsten Alternativen zum Audi Q9. Alle drei Modelle verbinden drei Sitzreihen mit hohem Komfort. Dennoch setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte.
Der BMW X7 spricht Fahrer mit stärkerem Interesse an Dynamik und kräftigen Motoren an. Der Mercedes GLS pflegt einen klassischen, besonders komfortorientierten Luxuscharakter. Der Audi Q9 betont digitale Technik, Lichtfunktionen und flexible Familienlösungen.
Welches Fahrzeug passt zu mir?
| Kundentyp | Passendes Modell |
| Fokus auf digitale Technik und Licht | Audi Q9 |
| Drei Kindersitze in Reihe zwei | Audi Q9 |
| Sportlichere Grundausrichtung | BMW X7 |
| Klassischer Luxuskomfort | Mercedes GLS |
| Möglichst breite Motorenauswahl | BMW X7 oder Mercedes GLS |
| Frisches Modell, neue Assistenztechnik | Audi Q9 |
Sicherheits- und Assistenzsysteme im Audi Q9
Der Audi Q9 kombiniert zahlreiche Systeme für Autobahn, Stadt und Parkplatz. Sie beobachten den Verkehr und greifen bei drohenden Gefahren ein. Der Fahrer trägt jedoch weiterhin jederzeit die volle Verantwortung.
Zu den wichtigen Systemen gehören:
• Notbremsassistent
• Erkennung von Fußgängern und Radfahrern
• Totwinkelassistent
• Querverkehrswarner
• Ausstiegswarner
• 360-Grad-Kamera
• Parkassistent
• Anhänger-Rangierassistent
• Notfallassistent
• adaptiver Fahrassistent plus
Autonomes Fahren Level 2
Auf freigegebenen deutschen Autobahnabschnitten kann der Q9 zeitweise selbstständig lenken. Das System bremst, beschleunigt und hält die gewählte Fahrspur. Dabei darf der Fahrer die Hände vorübergehend vom Lenkrad nehmen. Autonom fährt der Q9 dadurch allerdings nicht. Das System entspricht weiterhin dem SAE-Level 2 (mehr zum autonomen Fahren erfahren Sie im Glinicke Lexikon). Der Fahrer muss aufmerksam bleiben und sofort eingreifen können.
Automatische Türen
Der Q9 öffnet und schließt seine Türen auf Wunsch elektrisch. Sensoren überwachen dabei den Bereich neben dem Fahrzeug. Erkennt das System ein Hindernis, stoppt es die Türbewegung. Die Ausstiegswarnung erkennt außerdem herannahende Fahrräder oder Fahrzeuge. Sie kann das Öffnen verzögern oder eine bereits öffnende Tür stoppen. Auch Familien profitieren von der elektrischen Funktion. Kinder können schwere Türen leichter bedienen. Außerdem verringert das System Schäden in engen Parklücken.
Teilweise lassen sich die Türen auch über die myAudi App bedienen. Das hilft beispielsweise beim Einladen oder bei eingeschränkter Beweglichkeit. Dennoch sollten Fahrer den Bereich neben dem Auto immer selbst prüfen.
Abmessungen und Ladevolumen des Audi Q9
Länge: 5,31 Meter
Breite: 2,21 Meter
Höhe: 1,81 Meter
Radstand: 3,14 Meter
Kofferraum: 684 bis 2.308 Liter
Anhängelast: bis zu 3.500 Kilogramm
Leergewicht: 2.605 Kilogramm
Zulässiges Gesamtgewicht: 3.250 Kilogramm
Passt der Audi Q9 in eine Standardgarage?
Ob der Audi Q9 in eine Standardgarage passt, kommt auf die Länge der Garage an.
Standardmäßig sind Einzelgaragen in Deutschland etwa 3 Meter breit, 5 bis 6 Meter lang und rund 2,50 Meter hoch. Demnach muss die Garage schon an die obere Grenze der Standardgröße stoßen, damit das 5,31 Meter lange SUV hineinpasst. An den Seiten bleiben bei 3 Metern Breite jeweils knapp 40 Zentimeter Platz zwischen den Außenspiegeln und den Garagenwänden.
Audi Q9 Kofferraum
Der Gepäckraum lässt sich flexibel an verschiedene Aufgaben anpassen. Audi teilt die zweite und dritte Sitzreihe in mehrere einzelne Elemente. So können nicht benötigte Sitze gezielt elektrisch umgeklappt werden. Ein Schienensystem aus Aluminium hilft beim Sichern unterschiedlich großer Gegenstände. Verschiebbare Haken halten Taschen oder kleinere Gepäckstücke an ihrem Platz. Verstellbare Ösen sichern Koffer, Kinderwagen und Sportausrüstung zusätzlich.
Audi Q9 mit Anhänger
Der Audi Q9 darf bis zu 3.500 Kilogramm schwere Anhänger ziehen. Damit eignet er sich für große Wohnwagen, Pferdeanhänger und viele Bootsanhänger. Der V6-Diesel liefert dafür 630 Newtonmeter Drehmoment und der quattro-Antrieb verteilt die Kraft auf alle vier Räder. Das hilft beim Anfahren auf nassen Wiesen oder losen Untergründen. Die Luftfederung gleicht zusätzliche Lasten ebenfalls gezielt aus.
Beim Rückwärtsfahren unterstützt ein spezieller Anhänger-Rangierassistent. Der Fahrer gibt die gewünschte Richtung vor, während das System lenkt. Eine Stabilitätskontrolle reagiert zudem auf gefährliches Pendeln des Anhängers.
Audi Q9 Fahrverhalten
Audi stattet den Q9 serienmäßig mit einer adaptiven Luftfederung aus. Sie passt Dämpfung und Fahrzeughöhe an Fahrweise, Tempo und Beladung an. Der gesamte Höhenbereich umfasst bis zu 90 Millimeter.
Bei höherem Tempo kann das Fahrwerk die Karosserie absenken. Dadurch sinkt der Luftwiderstand und das Fahrzeug stabilisiert sich zusätzlich. Auf schlechten Wegen kann der Fahrer die Karosserie dagegen anheben.
Eine sportlicher abgestimmte Luftfederung steht ebenfalls zur Wahl. Sie richtet sich an Fahrer, die direktere Reaktionen bevorzugen. Dennoch bleibt der Q9 grundsätzlich auf Komfort und lange Reisen ausgerichtet.
Die optionale Allradlenkung bewegt die Hinterräder um bis zu fünf Grad. Bei niedriger Geschwindigkeit lenken sie entgegen den Vorderrädern. Dadurch schrumpft der Wendekreis und das Fahrzeug rangiert leichter. Bei höherem Tempo lenken Vorder- und Hinterräder in dieselbe Richtung. Das stabilisiert den Q9 bei Spurwechseln und schnellen Kurven. Gleichzeitig reagiert das große SUV präziser auf Lenkbefehle.