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Volkswagen ID. Buzz
CO₂-Emissionen in g/km: 0 (kombiniert); Stromverbrauch in kWh/100 km: 19,6 (gewichtet, kombiniert); CO₂-Klasse: A
1950 startete der erste Bulli, der VW T1, seine Karriere. Qualität, Flexibilität und seine Ausstrahlung überzeugten. So wurde der Bulli, eine Kombination aus Bus und Lieferwagen, schnell zum Auto für alle Fälle – und in den 1960er Jahren auch zum bevorzugten Gefährt der „Hippie-Bewegung“. Der VW Bus mit dem freundlichen Gesicht revolutionierte damals sowohl den Personen-, als auch Warentransport.
Heute setzen der VW ID. Buzz und ID. Buzz Cargo an dieser Stelle an und läuten eine neue Ära der elektrischen und emissionsfreien Nutzfahrzeuge ein. Angeknüpft an seine Vorgänger, steht der elektrische Bulli für Freiheit, Unabhängigkeit sowie Leidenschaft – und das jetzt auch CO2-neutral.
Eigenschaften:
Volkswagen ID. Buzz Exterieur
Der ID. Buzz bietet die Verbindung aus unverwechselbarem Design mit langer Historie und modernster Technik. Seine Form zeichnet sich ganz klassisch durch kurze Überhänge vorne und hinten, ausgestellte Radkästen und fließende Linien aus.
Eine klassische Motorhaube gibt’s beim ID. Buzz nicht. Stattdessen geht die große Windschutzscheibe fast nahtlos in die kurze Front über. Dominant ist das an den T1 angelehnte große VW Logo, von dem ein LED-Lichtband abgeht, das die LED-Scheinwerfer – optional Matrix-LED-Scheinwerfer – miteinander verbindet. Der Kühlergrill ist tief platziert und mit einer Wabenstruktur gestaltet.
Der ID. Buzz ist mit verschiedenen Volllackierungen oder zweifarbig erhältlich. Die frischen Farbtöne verleihen dem Bulli ein klassisches, unverwechselbares aber dennoch modernes Auftreten, das ganz klar an den VW T1 erinnert. Seitlich zieren den Buzz 18 bis 21 Zoll große Felgen und große Schiebetüren, die sich auf Wunsch auch elektrisch öffnen und schließen.
Das Heck fällt wie für einen Bulli typisch senkrecht ab. Auch hier ist das Markenlogo sehr dominant, darunter ist „ID. Buzz“ in großen Buchstaben zu lesen. Die LED-Rückleuchten sind schmal und werden von einem durchgehenden Lichtband verbunden.
Volkswagen ID. Buzz Interieur
Im Inneren überzeugt der ID. Buzz mit einem angenehmen Raumgefühl. Viel Licht dank der großen Fenster und helle (optional), nachhaltige Materialien wirken einladend. Ansonsten ist der ID.Buzz auf Praktikabilität ausgelegt.
Für mehr Bewegungsfreiheit erstreckt sich die Mittelkonsole nur über die Länge der Sitzflächen und reicht nicht bis zur Armatur. Letztere ist sehr aufgeräumt gestaltet und bietet viele Ablageflächen.
Technisch baut Volkswagen im Cockpit auf den Modularen Infotainment-Baukasten (MIB). Dabei besteht das digitale Cockpit aus einem kleineren Kombi-Instrument (5,3 Zoll) hinter dem neuen Multifunktionslenkrad, welches die wichtigsten Informationen und Meldungen für den Fahrer anzeigt. Mittig auf der Armatur sitzt der serienmäßig 10 Zoll große Touchscreen „Ready 2 Discover“. Optional ist auch das Navigationssystem „Discover Pro“ mit 12-Zoll-Bildschirm erhältlich.
Darunter befindet sich eine Tastenleiste zur Steuerung der Klimaanlage und des Infotainmentsystems. Darüber hinaus ist das System auch serienmäßig per Gesten- und Sprachsteuerung bedienbar. Mit Apple CarPlay und Android Auto lässt sich per App Connect außerdem das Smartphone integrieren.
Im Fond bietet der ID. Buzz genügend Raum für alle Träumer, Camper und Individualisten und reichlich Platz für drei Passagiere, Sportgeräte aller Art und eine wohnliche Grundlage für Abenteuer. Die Sitzbank lässt sich um 15cm verschieben und auch im Verhältnis 1/3 oder 2/3 umklappen. Der Kofferraum bietet darüber hinaus noch weiteren Raum für eine individuelle Nutzung.
Modelle und Motoren des Volkswagen ID. Buzz
Der VW ID. Buzz bietet eine Vielfalt an Ausstattungsoptionen. So steht er als Basis-Modell „Freestyle“, als „Pure“, als „Pro“ mit kurzem oder langem Radstand sowie als sportlicher „GTX“ – ebenfalls mit kurzem und langem Radstand – mit 4Motion-Allradantrieb zur Verfügung.
In Sachen Antrieb bietet Volkswagen im ID. Buzz je nach Ausstattungslinie nur einen Motor an. Ein Überblick:
125 kW (170 PS)
Freestyle, Pure,
59 kWh Batterie
Reichweite max. 334 Kilometer
Verbrauch und CO2-Emissionen: 21,8 kWh/100 km; 0 g/km
210 kW (286 PS)
Pro (kurzer/langer Radstand)
79/86 kWh Batterie
Reichweite max. 461/487 Kilometer
Verbrauch und CO2-Emissionen: 20,9/21,1 kWh/100 km; 0 g/km
250 kW (340 PS)
GTX (kurzer/langer Radstand)
79/86 kWh Batterie
Reichweite max. 421/473 Kilometer
Verbrauch und CO2-Emissionen: 21,7/21,3 kWh/100 km; 0 g/km
Sicherheits- und Assistenzsysteme im Volkswagen ID. Buzz
Auch bei den Assistenzsystemen hat sich seit dem VW T1 einiges getan.
Beispielsweise reguliert der „Travel Assist“ automatisch die gegebene Geschwindigkeit, das Halten der Fahrspur und den Abstand zum vorausfahrenden Auto. Das neue 360-Grad-Kamerasystem bietet optimale Rundumsicht für genauestes Manövrieren. Darüber hinaus erleichtert ein halbautomatisches Parksystem das Einparken – auch in engen Parklücken. Und dank der optionalen Car2X-Funktion kann der ID. Buzz vor Hindernissen und Gefahren im Nahbereich (bis zu 800m) durch die automatische Vernetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern hinweisen.
Abmessungen und Ladevolumen des Volkswagen ID. Buzz
In zwei Längen ist der Volkswagen Nutzfahrzeuge ID. Buzz erhältlich: 4,71 Meter (Radstand 2,99 Meter) und 4,96 Meter (Radstand 3,24 Meter). In der Breite messen beide Versionen 1,99 Meter, in der Höhe 1,93 bzw. 1,92 Meter.
Nutzt man das volle Ladevolumen des ID. Buzz (lang) aus, stehen 3.456 Liter zur Verfügung. Bei kurzem Radstand sind es 2.977 Liter.
Volkswagen ID. Buzz Fahrverhalten
Für Urlaube, lange Strecken und auch das Fahren im Alltagsverkehr spielt das Fahrverhalten eine entscheidende Rolle. Dank der erhöhten Sitzposition und guter Rundumsicht, der großen Radkästen mit entsprechendem Federweg und dem direkten Drehmoment des Motors fährt sich der ID. Buzz sehr gemütlich, sicher und genau. Durch die weit einschlagbaren Räder vorne und die knackige Lenkung meistert er auch enge Gassen etwa beim Urlaub in Italien, Spanien und Portugal meisterhaft. Der Wendekreis des ID. Buzz liegt bei dem des VW Golf: bei nur 11 Metern.
Schwachstellen und Probleme des Volkswagen ID. Buzz
Kundinnen und Kunden berichten, dass die größte Schwachstelle des VW ID. Buzz die schlecht verarbeiteten Materialien im Innenraum sei. Sie bemängeln günstiges Hartplastik.