Abbiegelicht


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Das Abbiegelicht bietet dem Fahrer ein sicheres Gefühl, wenn er in der Dunkelheit abbiegt. Denn seine Scheinwerfer leuchten nicht nur geradeaus, sondern auch zur Seite. Anhand der Lenkbewegung, des Setzens der Blinker und der Geschwindigkeit, wird die eingeschlagene Richtung ermittelt und ausgeleuchtet.

Zwei Varianten des Abbiegelichts
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Funktionsweisen des Abbiegelichts. Zum einen die Variante mit einem zusätzlichen Scheinwerfer, dessen Licht über einen Reflektor an die Seite des Fahrzeugs gelenkt wird. Die Alternative ist die Aktivierung der Nebelscheinwerfer. Sie leuchten den benötigten Kurvenbereich aus, sobald die Sensorik dies veranlasst.

Abbiegelicht und Kurvenlicht - gibt es da einen Unterschied?
Ja den gibt es! Wobei man hier eher zwischen statischem und dynamischem Licht unterscheidet. Das statische Abbiegelicht wird bei langsamen Geschwindigkeiten eingesetzt. Beispielsweise beim Rangieren, Abbiegen einer Kreuzung oder der Einfahrt in eine Garage. Wird eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten - etwa beim Spurwechsel auf der Autobahn, bleibt die Funktion deaktiviert. Für solche Situationen gibt es das dynamische Kurvenlicht: Es schaltet sich erst ab einer gewissen Geschwindigkeit an, um in Kurven eine gute Sicht zu gewährleisten. Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird es nicht eingesetzt.